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Erfolg bei der Challenge Kraichgau

Marco Häusler sensationell auf Gesamtplatz 26 im internationalen Spitzenfeld der Challenge Kraichgau.

Hier sein Rennbericht:

Bewusst wirds einem spätestens beim 3. Hinterhugelhapfinger Kirchweihtriathon: Dreisport ist eine Randsportart. Keine Zuschauerseele auf der Strecke – halt doch – da - eine - der Bauer von nebenan beschwert sich über die gesperrte Zufahrt zum Maisfeld ...da muss jetzt mal was anderes her, hab ich mir gesagt: die Challenge Kraichgau! Die größte Mitteldistanz Deutschlands!

Während sich also die lieben Kollegen in Büdingen beim Teamsprint abmühten (irre Leistung, Jungs, Gratulation! Ihr habt das nur geschafft, weil ich NICHT dabei war! ), gings für mich ins Land der tausend Hügel. Und tatsächlich, da war er dann, der begeisterte Zuschauer; da war sie, die erhoffte Stimmung; da wurde mir klar, der Triathlonvirus ist größer als EHEC!

Neben den Stars der Szene das Rad startklar zu machen, beim Schwimmeinstieg neben Normann Stadler zu stehen (sogar ein bisschen davor: Stärke zeigen, dacht ich mir!) und mit wummerndem Bass aus Richtung Seeufer lospaddeln, das hat schon was. Richtige Freude kam aber erst auf der Radstrecke auf: 1. Gings dauernd bergauf, was mir sehr entgegen kommt und 2. Drehen die Zuschauer an der Strecke fast durch…einfach super! So gings mir auch die ersten 60km prächtig und ich sammelte bei jedem Anstieg ein paar besser Schwimmende ein. Jeden Hügel anfahren als wär es der letzte, ist eher die Strategie der taktisch Mittellosen und so wurds dann doch hinten raus ein bisschen langsamer. Der anschließende Halbmarathon klappte deswegen auch nicht mehr in angestrebter Geschwindigkeit und es war nebenbei noch megaheiß – macht nix – irre Stimmung - überall – Leiden genießen – das geht!

Knapp nach Andi Raelert (ca. 30 Min :-);-) tzzz) kam ich dann mit einem soliden Rennen nach 4h 22min als 26. ins Ziel. Gerade nicht mehr auf der ersten Seite der Ergebnisliste, aber wenigstens ein paar Pros hinter mir sowie Luft nach oben gelassen. Ein herrlicher Tag – den auch der Bauer im Kraichgau mit einem Bier am Streckenrad genossen hat: „Dranbleiben“ hat er gesagt und einen großen Schluck vom Hellen genommen! Kraichgau ist Triathlonland!

Nächstes Jahr bin ich wieder da und wenn die Hügel Hügel bleiben und der Wind wieder so schön bläst, dann sollte durchaus auch platzmäßig noch was drin sein.
Scharrt die Hufe, Marco

post scriptum: Dank an die Mum und den Paps für Mitfahren und Mitfiebern! Klasse!

Ergebnisliste